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Schulsozialarbeit


Die Schulsozialarbeitenden sind um das Wohl der Kinder und Jugendlichen bemüht. Sie fördern und stärken deren soziale Kompetenzen und Verantwortung in ihrem sozialen Umfeld.
Ein wichtiger Bestandteil sind die Integrations- und Präventionsarbeit. Hier bedarf es einer Orientierung an den Lebensumständen der Kinder und Jugendlichen.

Portrait Daniela ReichZur Person der Schulsozialarbeiterin in Bauma
Daniela Reich arbeitet seit dem 1. Februar 2009 als Schulsozialarbeiterin in Bauma. Sie verfügt über einen Abschluss als Sozialpädagogin / HFS und . In den letzten 10 Jahren arbeitete sie als Sozialpädagogin mit Kindern- und Jugendlichen mit verschiedensten Problematiken wie Lernbehinderungen und Verhaltensauffälligkeiten im stationären Bereich.
 
Im Mai 2008 schloss sie den NDK in „Systemischer Schulsozialarbeit“ an der FH Basel ab. Des Weiteren absolvierte sie Weiterbildungen zur Praxisausbildnerin, zu Themen wie gewaltfreie Kommunikation und Gewalt und 2014 machte sie einen Abschluss als Master of Coaching an der FH Nordwestschweiz. Diese Weiterbildungen wirken unterstützend für ihre heutigen Aufgaben.

Büro
Schulsozialarbeit
Sekundarschulhaus
Daniela Reich
Heinrich Gujerstr. 35
8494 Bauma
052 386 27 33, 079 882 08 11
<a href="mailto:daniela.reich@schulebauma.ch">daniela.reich@schulebauma.ch

Halbjahresbericht der Schulsozialarbeit 26.01. - 15.07.2016

Arbeitsweise und Grundsätze der Schulsozialarbeit:
 

  • Niederschwelliges Beziehungsangebot: leicht erreichbar, per E-mail und Handy
  • greift das Problem im Moment auf und orientiert sich an den Zusammenhängen und allen Beteiligten
  • Schweigepflicht
  • Vielfältige Methoden und Vorgehensweisen, lösungs- und prozessorientiert
  • Interdisziplinäre Vernetzung

Durch einen Auftrag wird die Schulsozialarbeit aktiv.
Dieser wird erteilt von:
  • Schüler/innen
  • Schulleitung
  • Lehrpersonal
  • Technisches Personal (z.B. Hauswart)
  • Eltern
  • Zuständige Behörden

Individuelle Beratung und Unterstützung

  • Die Schulsozialarbeit ist Ansprechpartner während kurz-, und mittelfristiger Beratung und Begleitung von den oben genannten Auftraggebern.
  • Aufgrund begrenzter Ressourcen sind Beratungen auf längere Zeit nicht immer möglich, auch sind andere Fachstellen für gewisse Problemstellungen besser geeignet. Hier setzt die Vermittlung mit anderen spezialisierten Fachstellen ein. (Triage)
  • Hilfestellung und Hinführung im persönlichen Lösungsprozess im Einzelfall oder mit allen Beteiligten während Konflikten und problematischen Lebenssituationen
  • Niederschwelliger Zugang für alle Zielgruppen

Arbeiten mit Kleingruppen und Klassen zu aktuellen Themen und Problemlagen

  • Teilnahme und Mitarbeit an Elternabenden
  • Klasseninterventionen zu sozialen Konflikten (Ausgrenzung, Gewalt, Klassenklima)
  • Verbesserung des Lern-, Lehr- und Klassenklimas, Stärken und Ressourcen sollen gefördert werden

Prävention und Arbeiten mit Gruppen zu Grundsatzthemen

  • Begleitung und Arbeiten mit den Schüler/innen orientiert an ihren Lebensumständen und Umfeld (Freundeskreis, Klassenrat etc.)
  • Iniizieren und mitarbeiten an Projekten, die gesundheitsfördernd und präventiv wirken (Sucht, Umgang mit Medien, Ernährung)
  • Verbindungen und Vernetzungen schaffen (einbeziehen von Fachstellen z.B. Schulpsychologischer Beratungsdienst, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst, Jugend- und Familienberatung, Gemeinde u. ä.)

Zusammenarbeit mit anderen Beteiligten
Folgende Personen und Systeme sind an der Schulsozialarbeit interessiert: Schüler/innen fühlen sich bei der Bewältigung ihrer persönlichen und/oder sozialen Probleme unterstützt und dadurch ist es ihnen möglich wiederkehrende Probleme selbst zu lösen. Sie lernen sich mit alterstypischen Themen wie:
  • Anerkennung und Stellung im Freundeskreis und Gruppen
  • Pläne für die Zukunft
  • Werte und Normen
  • Rollenbilder
auseinander zu setzen. In der Schulsozialarbeiterin finden sie eine Person, die sich für ihre Interessen einsetzt und ihnen adäquate Hilfestellung anbietet.

Eltern und Erziehungsberechtigte können das Angebot der Schulsozialarbeit bei folgenden Themen in Anspruch nehmen:
  • Zusammenarbeit mit der Schule
  • Stärkung der Erziehungskompetenzen
  • Beratung zu Erziehungsfragen der Kinder- und Jugendlichen

Lehrpersonen werden durch die Beratung der Kinder und Jugendlichen in der jeweiligen Lebens- und Problemsituation durch die Schulsozialarbeit entlastet und können sich ihren Hauptaufgaben widmen.
Eine Beratung im Umgang mit Schülern im Kontext mit sozialpädagogischen Fragen, kann ebenfalls entlastend wirken (Vermittlerfunktion / Mediation).

Die Jugend- und Familienberatung begleitet die Schulsozialarbeiterin fachlich und unterstützt somit eine Dienstleistung, die von Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern freiwillig in Anspruch genommen werden kann. In Problemfällen kann präventiv und unterstützend beraten werden, um teureren Massnahmen vorzubeugen.

Schule und Gemeinde sehen in der Schulsozialarbeit die Chance, Probleme, welche nicht die Schule betreffen, früh zu erkennen und zu bearbeiten. Somit kann ein reibungsloserer Unterricht gewährleistet werden, da ausserschulische Schwierigkeiten diesen oft beeinflussen können.

Schulsozialarbeit sieht sich verpflichtet, allen Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stehen. Dies bedingt der Kinder- und Jugendschutz. Sie wirkt unterstützend in verschiedenen Systemen, versucht zu vermitteln und zu vernetzen, deren Stärken zu fördern und zu stabilisieren.

Austausch und Zusammenarbeit mit den Schulsozialarbeitenden anderer Gemeinden:
Durch die Fachberatung des AJKB ist die Schulsozialarbeiterin mit Schulsozialarbeitenden anderer Gemeinden verbunden. Es erfolgt ein reger Austausch, zum Beispiel zu geschlechtsspezifischen Themen, und auch andere Beratungsthemen können einbezogen und bearbeitet werden.

 
Schulsozialarbeit.pdf (55.1 kB)