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Lehrerweiterbildung

Die Baumer Lehrerschaft ist für den Notfall gewappnet
Wie reagiert man als Lehrer, wenn ein Schüler bewusstlos zu Boden fällt? Was ist der Unterschied zwischen Bewusstlosigkeit und Ohnmacht?

Die Baumer Lehrerschaft ist für den Notfall gewappnet

An der schulinternen Weiterbildung vom Mittwoch (3. Oktober 2018) haben sich die Mitarbeitenden der Schule Bauma mit aussergewöhnlichen Situationen und Fragestellungen bei medizinischen Notfällen befasst. Wie reagiert man als Lehrer, wenn ein Schüler bewusstlos zu Boden fällt? Was ist der Unterschied zwischen Bewusstlosigkeit und Ohnmacht? Wie funktioniert eine Herzmassage und unter welchen Voraussetzungen kann der Defibrillator eingesetzt werden? Diese und noch andere Fragen wurden im Rahmen der Weiterbildung vom Schulungsteam der Rettungsschule SanArena in Zürich behandelt. Vielen Teilnehmenden wurde während den Ausführungen der Notärzte und Rettungssanitäter bewusst, dass das eigene Fachwissen über medizinische Notfälle aus der Zeit stammt, in der man den Führerschein erworben hat. Obschon die Begriffe zwischenzeitlich geändert haben – das „GABI“ ist ein Beispiel dafür – sind die Vorgehensweisen etwa die gleichen geblieben. Beim Auftreten einer medizinischen Notsituation gilt es nach wie vor, Ruhe zu bewahren und die Situation anhand des „Ampelschemas“ – schauen, denken, handeln – zu beurteilen. Die „Rettungskette“ beschreibt das allgemeine Vorgehen bei jedem Notfall. Das erste Glied der Kette bilden die lebensrettenden Sofortmassnahmen, gefolgt von der Alarmierung der Rettungskräfte und der Patientenübergabe. Den Ausführungen einer Rettungssanitäterin konnte man entnehmen, dass die Alarmierung über die Notrufnummer 144 häufig zu spät abgesetzt werde oder der Ort der Notfallsituation für den Rettungswagen aufgrund ungenauer Beschreibungen schwer aufzufinden sei.

Im Laufe des Weiterbildungsnachmittages durchliefen die Teilnehmenden einen Übungsparcours mit sechs verschiedenen Notfallsituationen. Einmal galt es, einer Person mit starken Brustschmerzen zu betreuen und die Alarmierung sicherzustellen. Ein anderes Mal wurden sie vor die Herausforderung gestellt, einen verletzten Erwachsenen mit den richtigen Handgriffen aus einem Fahrzeug zu bergen. Die Technik der Thoraxkompression mit Hilfe einer Übungspuppe wurde ebenfalls thematisiert. Die wenigen Minuten, in denen man abwechslungsweise auf den Brustkorb der Übungspuppe drückte und anschliessend beatmete, kamen Einigen wie eine kleine Ewigkeit vor. Hierbei wies der Übungsleiter die Teilnehmenden darauf hin, dass die Gefahr von Rippenbrüchen nur bestehe, wenn man von der korrekten Druckposition abweiche.

Dem Schulungsteam der SanArena ist es während des Weiterbildungsnachmittages sehr gut gelungen, vorhandene Unsicherheiten bei medizinischen Notfallsituationen zu nehmen. Die Schule Bauma organisiert gemäss ihrem neuen Sicherheitskonzept alle vier Jahre eine obligatorische Weiterbildung in der ersten Hilfe und der Handhabung des Defibrillators.


Dokument 181003_Artikel_Weiterbildung_BLS_Lehrpersonen.pdf (pdf, 70.5 kB)

Schulkreis Schulhaus Altlandenberg, Schulhaus Haselhalden, Schulhaus Sternenberg, Schulhaus Wellenau, Sekundarschule Bauma

Datum der Neuigkeit 5. Nov. 2018

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